Was treibt dich an?
Das Interesse an unendlich vielen Dingen, die ungebrochene Lust, Texte zu produzieren, die Panik vor Langeweile und die Notwendigkeit, meine Rechnungen zu bezahlen.
Wenn du nicht Moderator wärst, was wärst du dann?
Da ich nichts so richtig bin, und vieles gleichzeitig – Autor, Journalist, Theatermacher, Dramaturg, Moderator, politische Kampfnatur – musste ich mir diese Frage nie stellen. Wäre ich nur eines, würde ich schnell unglücklich.
Nenne eine Sache, die viele Menschen begeistert, du kannst aber nicht nachvollziehen warum.
Esoterik.
Was beschäftigt dich momentan?
Dass unsere demokratischen Gesellschaften so rasant den Bach runter gehen.
Welches war das erste Buch das dich beeindruckt hat und welches ist es momentan?
Eines der ersten: Was Marx wirklich sagte, von Ernst Fischer. War irgendwie lebensprägend, ich fand es mit 14 oder 15 in der städtischen Bücherei in der Fasangasse. Ewiger Ruhm den Bibliothekaren dort. Momentan ist schwer zu sagen, immer ein anderes.
Wurde deine Meinung bei einem Thema, durch Argumentation, schon einmal grundlegend verändert?
Hängt bisschen davon ab, was man unter grundlegend versteht. Unsere Meinungen sind grundlegend von unseren Werthaltungen geprägt, die man nicht aufgibt. Aber sonst: Ja, oft. Den Satz „Okay, ich hatte unrecht. Du hast natürlich recht“, muss man sich richtig antrainieren, weil er nicht leicht von den Lippen geht. Hab’s mir antrainiert.
Auf welche Frage hast du noch keine Antwort gefunden?
Warum unsere demokratischen Gesellschaften gerade jetzt rasant den Bach runter gehen, und nicht schon vor zehn, zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren. Richard Sennett beschrieb mal die möglichen Ursachen, dann fragte ich: Und warum gerade jetzt? Er antwortete: Ich weiß auch nicht, sag Du. – So genau weiß ich es aber auch nicht.
Das Interesse an unendlich vielen Dingen, die ungebrochene Lust, Texte zu produzieren, die Panik vor Langeweile und die Notwendigkeit, meine Rechnungen zu bezahlen.
Wenn du nicht Moderator wärst, was wärst du dann?
Da ich nichts so richtig bin, und vieles gleichzeitig – Autor, Journalist, Theatermacher, Dramaturg, Moderator, politische Kampfnatur – musste ich mir diese Frage nie stellen. Wäre ich nur eines, würde ich schnell unglücklich.
Nenne eine Sache, die viele Menschen begeistert, du kannst aber nicht nachvollziehen warum.
Esoterik.
Was beschäftigt dich momentan?
Dass unsere demokratischen Gesellschaften so rasant den Bach runter gehen.
Welches war das erste Buch das dich beeindruckt hat und welches ist es momentan?
Eines der ersten: Was Marx wirklich sagte, von Ernst Fischer. War irgendwie lebensprägend, ich fand es mit 14 oder 15 in der städtischen Bücherei in der Fasangasse. Ewiger Ruhm den Bibliothekaren dort. Momentan ist schwer zu sagen, immer ein anderes.
Wurde deine Meinung bei einem Thema, durch Argumentation, schon einmal grundlegend verändert?
Hängt bisschen davon ab, was man unter grundlegend versteht. Unsere Meinungen sind grundlegend von unseren Werthaltungen geprägt, die man nicht aufgibt. Aber sonst: Ja, oft. Den Satz „Okay, ich hatte unrecht. Du hast natürlich recht“, muss man sich richtig antrainieren, weil er nicht leicht von den Lippen geht. Hab’s mir antrainiert.
Auf welche Frage hast du noch keine Antwort gefunden?
Warum unsere demokratischen Gesellschaften gerade jetzt rasant den Bach runter gehen, und nicht schon vor zehn, zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren. Richard Sennett beschrieb mal die möglichen Ursachen, dann fragte ich: Und warum gerade jetzt? Er antwortete: Ich weiß auch nicht, sag Du. – So genau weiß ich es aber auch nicht.